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Denkmalpflege

Wie wir arbeiten

Bei Sanierungen von denkmalgeschützten Bauten ziehen sich die Abstimmungen über die baulichen Massnahmen und ihre Finanzierung oft über Jahre hin. Bauherr und Planungsbüro brauchen beide einen langen Atem und müssen sich gegenseitig unterstützen.
Um solche Projekte voranzutreiben, lassen wir uns die Bestandsaufnahme, das Sanierungskonzept, die Kostenschätzungen und die Mithilfe beim Finanzierungsplan oft erst vergüten, wenn die Finanzierung zustande kommt.
Da wäre es natürlich dumm, wenn sich bei Beginn der Arbeiten noch weitere bauliche Probleme ergeben, die wieder neue Abstimmungsprozesse und wieder neuen Finanzierungsbedarf nach sich ziehen. Dagegen schützen nur gutes Fachwissen und methodische Bestandsaufnahme.
Je nach dem Ergebnis der Bestandsaufnahme können sich vollkommen unterschiedliche Lösungen als die günstigsten herausstellen. In Pinnow bei Gerswalde (LP1-9 in Zusammenarbeit mit Büro Klinger und Kornett) wurde der Kirchturm von Hand zerlegt, unter Vormontage des geschweiften Turmhelms in einer Halle zusammengesetzt und mitsamt der restaurierten Turmkugel neu aufgestellt.
Anders in Sternhagen (LP1-9): Hier gelang es, den Kirchturm an Ort und Stelle zu sanieren, obwohl dazu 30 m3 Holz neu verbaut werden mußten. Das intakte Bestandsholz, teilweise durch dendrochronologische Untersuchungen auf das Jahr 1365 datiert, konnte dank der guten Zusammenarbeit zwischen Zimmermann und Architekten weitestgehend erhalten werden.
Um das typische Erscheinungsbild einer uckermärkischen Feldsteinkirche zu bewahren, wurden auch die alten Dachsteine, so weit es ging, wiederverwendet.
Im Anschluss an die Sanierung des Bauwerks gerät bei Kirchen oft noch die Innenausstattung in den Blickpunkt. In der Dorfkirche Sternhagen steht die bekannte Wagner-Orgel. Auch hier hat unser Büro nicht nur die Betreuung der Restaurierungsarbeiten übernommen, sondern auch den Bauherrn beim Finanzierungskonzept und bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt.Förderverein Wagner-Orgel Sternhagen e.V., Pinnower Weg 5, 17291 Nordwestuckermark, Tel. 039856-3203; Fax 039856-34518, mail: jana-acksel@web.de


 

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